Die Geschichte vom Ferienort Kappl in Tirol
Vor der Niederlassung der ersten ständigen Bewohner wurden im Raum der heutigen Gemeinde Kappl die Alpen als Sommerweide genutzt, vermutlich waren dies die Rätoromanen aus dem Engadin her, die ihr Vieh durch das Oberpaznaun auf diese Alpen trieben. Diese Vermutung stützt sich auf die romanischen Wurzeln dieser Bezeichnungen der Alpen. Die Besiedlung des Unterpaznaunes (Sonnenseite und Frödenegger Berg) erfolgte vom Stanzertal her durchwegs über die Jochübergänge, nicht aber durch die damals unbegehbare Gföllschlucht. Überall dort, wo heute die Weiler stehen, stand früher ein Hof. Als erste Niederlassung wird Niederhof in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts genannt.
Schon sehr früh befand sich in Kappl eine Kapelle, die dem heiligen Antonius, dem Einsiedler, geweiht war, von der auch der Name stammt, „ba’r Kopla“ (auf schriftdeutsch „bei der Kapelle“), die dann im Jahre 1398 erstmals nachweislich genannt ist.



